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Eine ganz zentrale Perspektive des Museums liegt in der wissenschaftlichen Erforschung der bischöflichen Residenz Ziesar. Dazu gehört die Geschichte des Ortes selbst, die Bau- und Nutzungsgeschichte der Burganlage, das Wirken der Bischöfe, ihr Hofstaat und die Hofkultur, liturgische Gedenkorte, Architektur und Wandmalerei - um nur einige Schwerpunkte zu nennen. Neben den Forschungsaufgaben, die aus der unmittelbaren Arbeit im Museum resultieren, werden mit verschiedenen wissenschaftlichen Partnern gemeinsame Projekte, Tagungen und andere Vorhaben entwickelt und durchgeführt. Die dabei erzielten Ergebnisse fließen in die Arbeit des Museums ein.
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Prof. Dr. Scheller, Vizepräsident der Universität Potsdam, beim Baustart für die Fachbibliothek in Ziesar, 8. Juni 2007.
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Mit der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam ist 2005 am Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters eine Forschungsplattform "Geistliche Residenzen und Landeskultur" ins Leben gerufen wurden. Als fächerübergreifende Initiative will sie Forschungen zur Bedeutung von geistlichen Residenzorten bündeln. Interessenten wenden sich bitte ans Museum (info@burg-ziesar.de) oder an die Universität Potsdam, Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann (heimannh@rz.uni-potsdam.de).
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Dr. Lutz Partenheimer, wiss. Mitarbeiter an der Universität Potsdam, bei einem Vortrag in Ziesar, 6. Juni 2007 |
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Im September 2005 konstituierte sich ein "Arbeitskreis zur spätmittelalterlichen Wandmalerei in den neuen Bundesländern", der als loser Zusammenschluß dem Austausch von Erfahrungen und Forschungenergebnissen dient. Interessenten wenden sich bitte an Dipl.-Rest. Wilfried Sitte (baupflege.sitte@teleson-mail.de) oder an Prof. Dr. Hartmut Krohm (h.krohm@web.de).
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Mondsichelmadonna in der Burgkapelle |
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In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jens Tronicke vom Institut für Geowissenschaften der Universiät Potsdam wurde im November 2008 mittels Georadar der Fußboden der Burgkapelle untersucht. Aus den schriftlichen Überlieferungen des 17. und 18. Jahrhunderts sind zwar zwei Gräber, das des Kapellengründers Dietrich von Stechow und das des Markgrafen Christian Wilhelm, bekannt. Jedoch ist die genaue Lage nicht mehr zu erkennen. Sollten die Untersuchungen dazu Aufschlüsse bringen, könnte das Zusammenspiel von Architektur und sakaraler Ausstattung sowie ihre liturgische Funktion genauer nachvollzogen werden.
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Prof. Dr. Jens Tronicke und sein Mitarbeiter, Urs Böniger, bei der Arbeit mit dem Georadar in der Burgkapelle,
28. November 2008 |